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Abofallen

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Mit den DSL Breitbandverbindungen war auch der Untergang der Webseiten mit sogenannten Dailern verbunden und stellten auf Webseiten mit vermeintlichen kostenlosen Inhalten um, welche durch eine Registrierung dann zur Vefügung stelhen sollten.


Nur stellte sich schnell für den Benutzer der vermeintlichen Inhalte heraus, das diese vermeintliche kostenlose Services bis zu 500 EUR Abogebühr kosten können. Manchmal für nur einen Besuch oder wie auch andere Beklagende, welche die benannten Webseiten nie besucht hatten.

Arbeitsweise

Die Arbeitsweise diese Abo-Webseiten ist nach einem einfachen und simplen Prinzip gemacht. Das fängt mit den aktuellen Themen von den Rezepten für den nächsten Kuchen, die Ahnengeschichte der Verwandtschaft oder die Hilfe bei den Hausaufgaben. Die Themen sind vielfältig und geschickt ausgewählt und stehen oft in den bekannten Suchmaschinen sehr weit oben. So kann der Download eines PDF Betrachters schnell viel Geld kosten.

Da der Betroffene seine Daten bei der Registrierung angeben muss und oft dabei das Kleingedruckte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Webseite überliesst oder übersieht, ist schnell das teure Abo für nutzlose Inhalte abgeschlossen.

Zudem werben die betroffenen Webseiten mit kostenlosen Inhalten, was auch teilweise oder für einen gewissen Zeitraum gilt. So steht gerne in diesen AGBs, das am Tag der Registrierung oder bis 24 Uhr am Tag der Anmeldung der Service kostenlos ist und dann die Mitgliedsgebühr meist in monatlicher Darstellung kostet. Zudem wird oft der Betrag in Buchstaben dargestellt, um es den Lesenden diese Bekanntgabe zu erschweren. Bei einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren kommen aus dem kleinen monatlichen Betrag etliche Hundert Euro zusammen. Die Rechnung erfolgt Wochen später.

Taktiken

Da es dem Vertragabschliessenden zusteht seinen Online geschlossen Vertag innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu kündigen, wird die Rechnung in der Regel so verschickt, das diese zum Ende der Kündigungsfrist den Kunden erreicht.

Nach dem Eingang der Rechnung stellt sich schnell die Frage, ob die Rechnung zu bezahlen oder diese anzufechten ist. Der Anbieter versucht mit einerArt Einschüterungstaktik den Rechnungsempfänger zum Begleichen der Rechnung zu animieren. Dabei wird oft mit der Androhung eines Inkassodienstes geworben oder ein Rechtsanwalt soll die  Zahlungen eintreiben. 

Betroffene

Im Bereich der Abofallen sind besonders ältere Internetnutzer und junge Personen für die Anbieter solcher Webseiten von Interesse. Zum einen sieht man das an dem Angebot der passenden Webseiten für Jugendliche mit Hausaufgabenhilfe und für ältere Menschen mit Rezept- und Horoskop Webseiten.

Inhalte


Auf den meisten Webseiten mit Abofallen befinden sich Informationen, welche auch auf anderen Webseiten kostenlos angeboten werden und so nicht den gewünschten Mehrinhalt darstellen.

Gegenwähr

In der Vergangeheit gab es mehrere Ermittlungen gegen diverser Anbieter von Abofallen. Teilweise auch mit weniger Erfolg, denn die Staatsanwlatschaften werden es schwer haben, wenn die Preisangabenverordung eingehalten wurden und der Webauftritt auch Inhalte vorhanden sind.

Hilfe und Informationen bieten neben einem Rechtanwalt auch die Verbraucherzentralen an, welche einen Musterbrief verfasst haben.

Tipps

Der wichtigste Tipp gegen Abofallen ist die Vorsicht und Wachsamkeit beim Umgang mit dem Internet. Bedenklich sollte es dann einem Anwenderschon werden, wenn die vermeintliche Webseite nach persönlichen Daten fragt, obwohl diese hier nicht von Nöten wären.

Lesen Sie stets genau und vollständig das Kleingedruckte der Nutzungsbedingen und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Seriöse Unternehmen würden die Kosten nicht ausschliesslich in dem Kleingedruckten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstecken.

Wenn man doch aufsolche ein Webangebot hereingefallen ist, sollte man den Vertraganfechten. Hilfe dabei bietet der Musterbrief der Verbraucherzentralen.

Bezahlen Sie keine Rechnungen, Mahnungen und andere Zahlungaufforderungen, da Sie sonst mit der Zahlung die Vertragsverhältnisse akzeptieren. Mit dem Erhalt eines richterlichen Mahnbescheides müssen Sie aktiv werden, welche aber selten den Weg vor das Gericht trauen.

 

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